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Golfen in den USA

Warum nicht die schönen Seiten eines Urlaubs in den USA mit dem Golfen verbinden? Seit die USA einen Präsidenten haben, der einige der schönsten (und teuersten) Golf-Ressorts in den USA besitzt, ist es allgemein bekannt, dass in den USA Hotels in wunderschönen Golfanlagen stehen. Von den Trump’schen Golfressorts wussten wir schon, dass sie ziemlich teuer waren, aber leider gilt das mehr oder weniger auch für die meisten anderen bekannten und schönen Golfbahnen in den USA. Auch wenn es in den USA mehr als 17.000 Golfbahnen gibt, verlangen die berühmten Bahnen unverschämt hohe Greenfee-Preise.

Golfen in den USA

Foto: Tyson Dudley, zur Verfügung gestellt auf unsplash.com

Golf wird in den USA im Vergleich zu Europa von viel mehr Menschen ausgeübt. Ungefähr 8% der US-Amerikaner, das sind beinahe 25 Millionen Menschen, spielt Golf. Dennoch ist Golf in den USA gleichzeitig auch ein exklusiver Sport. Es gibt in den USA einen Unterschied zwischen privaten (engl. private), kommerziellen (engl. commercial) und öffentlichen (engl. municipial) Golfanlagen. Die privaten Golfanlagen, wie zum Beispiel die berühmten Golfplätze wie Pebble Beach Golf Links oder Seminole Golf Club sind nur für Mitglieder zugänglich. Die Mitgliedsbeiträge und Aufnahmekosten sind hoch und Nicht-Mitglieder können auf diesen Plätzen nicht spielen. Für Private besteht kaum eine Chance, in so einen Golfclub zu kommen. Diesen Anlagen verdankt Golf den Ruf elitär zu sein und dass bei den Golfparteien Geschäfte gemacht werden. Die Trump’schen Golfanlagen sind selbstverständlich kommerzielle Golfanlagen, oft mit Hotels und anderen Attraktionen und Freizeitmöglichkeiten dabei und auch entsprechend teuer und die öffentlichen Golfanlagen sind enorm unterschiedlich. Wie umfangreich oder wie gut gepflegt die öffentlichen Anlagen sind, hängt davon ab, wieviel Geld eine Gemeinde hat um so einen Platz einzurichten und zu warten. An diesen öffentlichen Plätzen sollte man nicht spielen, wenn man ein Anfänger ist, weil man den anderen, die weiter sind, dann wirklich im Weg steht.

Wenn man wirklich Anfänger ist, und in den USA Golf spielen möchte, ist ein kommerzieller Golfplatz, der auch einen Golflehrer/-trainingsstunden anbietet, die bessere Lösung. Sehr viele der kommerziellen Golfplätze bieten den Service von Golflehrern/-trainingsstunden an. Damit können Sie auch, wenn Sie bereits ein geübter Golfer sind, Ihr Handicap während eines Aufenthalts in den USA verbessern.

Als österreichischer Staatsbürger können Sie nicht einfach den Flieger besteigen, um in die USA zu reisen. Seitdem die USA als Folge der Anschläge vom 11. Sept. 2001 das Department of Homeland Security eingerichtet haben und in der Folge mit den „Implementing Recommendations of the 9/11 Commission Act of 2007; (9/11 Act) amended Section 217 of the Immigration and Nationality Act (INA)“ die ESTA-Pflicht eingeführt haben, müssen österreichische und deutsche Reisende bereits vor dem Flug in die USA ein ESTA oder ein Visum beantragen und das genehmigt bekommen. Ohne gültiges ESTA oder gültiges Visum wird die Fluggesellschaft das Einchecken für den Flug in die USA verweigern.

Zum Glück lässt sich das ESTA schnell und einfach beantragen und wird oft schon innerhalb eines Tages ausgestellt, auch wenn die offizielle Information vom Department of Homeland Security besagt, dass Reisende damit rechnen müssen, dass die Bearbeitung des ESTA-Antrags bis zu 72 Stunden dauern kann. Die Beantragung einer ESTA ist viel billiger als der Visum-Antrag für die USA und der ESTA-Antrag wird normalerweise auch viel schneller bearbeitet. Wenn Sie nicht unbedingt ein Visum benötigen, wählen Sie dann das ESTA für Ihre Reise in die USA, das immerhin auch zwei Jahre gültig ist.

ESTA schnell und einfach beantragen

Ein Problem bleibt der Transport der Golfschläger, usw. Auch wenn die Flugpreise selbst immer günstiger werden, steigen die Preise fürs Fluggepäck eher, sodass das Mitnehmen der eigenen Golfausrüstung im Flugzeug (da schwer und Sperrgepäck), ein Anschlag aufs Urlaubsbudget ist. Mieten einer Golfausrüstung in den USA ist natürlich eine Möglichkeit, aber oft bekommt man dann – zu einem erschwinglichen Preis – keine Topausrüstung mit.