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Gesund bleiben beim Golfsport: Ein Experte bewertet

Sport tut der Seele gut und hält uns fit. Doch wie ist das beim Golfen? Worauf müssen wir achten und wie erreichen wir möglichst gute Schläge?
In einem Interview mit Shane Lawlor erfahren wir, was wir beachten müssen, Golf gesund zu bleiben, und gehen auf Problematiken ein, die vorbeugend zu behandeln sind.

Die Taktik beim Golfsport

Die meisten gehen davon aus, dass Golf nur etwas für Menschen ist, die kurz vor Eintritt ihres Lebensabends sind. Dass aber besonders potenziell erfolgreiche Golfspieler fit sein müssen, ist vielen nicht geläufig.
Der Golfsport lebt nicht von Kondition, sondern vor allem von Koordination und Kraft. Es geht vor allem um eine gute Taktik, damit Schläge möglichst erfolgreich durchgeführt werden können.
Im professionellen Golfsport wächst der Druck für die perfekte Ausführung eines Schlages stetig an. Immer weiter wird versucht, den Schwung und die Schlagdistanz zu perfektionieren. Dies wird insbesondere mit der sogenannten „X-Factor" Taktik versucht. Bei dem X-Factor handelt es sich um eine Bewegung, die, von oben gesehen, in einem „X" resultiert. Dieses besteht aus den Schultern und der Hüfte. Das Ziel ist es, den Winkel für den Abschlag dadurch so zu perfektionieren, dass die Schlagdistanz, Kraft und Schnelligkeit des Golfballs erhöht wird.
Es gibt zahlreiche Ausführungsbeispiele für den X-Factor im Internet. Dass dieser gesundheitlich jedoch als fraglich angesehen wird, wurde in einer Studie bewiesen.

Der X-Factor als Ursache für Rückenbeschwerden

In der Zeitschriftenausgabe „Journal of Neurology: Spine" vom Februar 2019 wird deutlich, dass die Wirbelsäule und die Bandscheiben durch die Ausführung des X-Factors Schaden nehmen können. Dies soll durch die erhöhte Belastung der Facetten- und Scheibengelenke passieren, die durch den im X-Factor erfolgten Bewegungsablauf zusammenstoßen und dauerhaft Schmerzen verursachen können.

Die Anatomie des X-Factor Golfschwungs
Bild: Die Anatomie des X-Factor Golfschwungs

Golf-Chiropraktiker zur Studie rund um den X-Factor

In einem Interview mit dem Golfchiropraktiker Shane Lawlor wird deutlich, dass dieser nicht grundsätzlich gegen die Ausführung des X-Factors beim Golfsport ist. Einzig und allein entscheidend ist laut ihm die Übung und Entwicklung der Bewegung, die weltweit bekannten Golfstars wie Tiger Woods oder Rory McIlroy bereits gesundheitliche Probleme bereitete.
Durch die steigende Konkurrenz im Golfsport versuchen viele Golfspieler den X-Factor auf eigene Faust durchzuführen und scheitern auf Langzeit daran kläglich. Der Golf-Chiropraktiker ist sich sicher, dass gesundheitliche Probleme nicht ausschließlich durch die Ausführung der beliebten Taktik verursacht werden. Vielmehr ist das „Wie“ von Bedeutung.
Der Sinn der Ausführung dieser Taktik ist laut Lawlor nur dann vorhanden, wenn die Ausführung des X-Factors mithilfe von Kraft- und Koordinationstrainern geschieht. Zusätzlich sollte in Arzt regelmäßig die Entwicklung beobachten. Wer sich als Golfspieler an diese beiden Regeln hält, kann davon ausgehen, von Rückenschmerzen vom Golfen verschont zu bleiben.
Zudem ist regelmäßiges Training in Fitnessstudios wichtig. Diese bereiten die Muskulatur auf eine Ausweitung des Winkels zwischen Hüfte und Wirbelsäule vor, damit keine erhöhte Belastung der Wirbelsäule geschieht.
Damit wir als Golfspieler den Golfsport, nicht wie der Hitter Cameron Champ, aufgrund von Problemen mit dem Rücken aufgeben müssen, ist Aufklärung wichtig. Durch diese wird Problemen vorgebeugt, bevor sie entstehen können und die Gesundheit positiv beeinflusst.